Über uns

„Die Arzneimittel-Importeure“ ist eine Initiative der deutschen Arzneimittel-Importeurs-Verbände BAI und VAD. Die traditionsreichen Verbände, die alle wichtigen Vertreter der Branche unter ihrem Dach vereinen, haben sich 2019 entschlossen, ihre Kräfte zu bündeln und künftige Herausforderungen gemeinschaftlich anzugehen. Mit einer Stimme beziehen sie Stellung zu Themen in diesem bedeutenden Segment des Gesundheitsmarkts. Auf dieser Plattform stellen wir Ihnen Informationen rund um die Vorteile des Arzneimittelimports zur Verfügung.

Frau Dr. Friederike Hrubesch-Mohringer, Vorstandsvorsitzende des BAI, Jörg Geller, Vorstand des VAD


Import-Arzneimittel sind Originalpräparate der führenden Pharmahersteller und genauso sicher – nur preiswerter. Dazu nutzen wir die Preisunterschiede von Markenarzneimitteln in den einzelnen EU-Ländern. Wir kaufen diese im Ausland kostengünstiger ein und bringen sie nach Deutschland. Hier wird das vom Hersteller bereits freigegebene Produkt erneut geprüft. So versorgen wir Patienten mit Originalmedikamenten zu niedrigeren Preisen. Dabei sind wir verpflichtet die hohen Sicherheitsstandards, die für alle pharmazeutischen Unternehmen in Deutschland gelten, einzuhalten: Import-Arzneimittel sind Originale zum besten Preis!

Der Import von Arzneimitteln ist gesetzlich geregelt. Er entlastet Patienten und Krankenkassen deutlich, denn Import-Arzneimittel sind im Durchschnitt um etwa zehn Prozent billiger. Import-Arzneimittel ermöglichten so im Jahr 2017 alleine in Deutschland direkte Einsparungen von 264 Mio. Euro, bei steigender Tendenz*.

Bei Arzneimitteln, die dem Patentschutz unterliegen, stellen Importe die einzige preisgünstige Alternative dar. Sie stärken so den Wettbewerb, wirken preisregulierend und fördern den Abschluss von Rabattverträgen zwischen Herstellern und Krankenkassen. Das zahlt sich besonders bei teuren patentgeschützten Präparaten aus. Dieses indirekte Einsparpotenzial beläuft sich auf rund 2,6 Milliarden Euro**. So wird die Solidargemeinschaft weiter entlastet, Krankenkassen und Patienten profitieren.

Arzneimittel-Importe helfen, Lieferengpässe bei Medikamenten zu verringern und tragen so zur Versorgungssicherheit bei.


* Quelle: PROGNOS Studie „Finanzielle Auswirkungen des Imports von Arzneimitteln auf das Gesundheitswesen“, November 2018
** Quelle: INNO Studie „Sekundäranalyse zu indirekten Einspareffekten und -potenzialen von Arzneimittel-Parallelimporten“, April 2019